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Impfkampagne gegen das humane Papillomavirus

Papillomavirus

Port-au-Prince, 6. November – Der haitianische Minister für öffentliche Gesundheit und Bevölkerung, Bertrand Sinal, gab Gestern den Start einer Impfkampagne gegen das humane Papillomavirus bekannt. Diese Immpfung soll insbesondere Gebärmutterhalskrebs helfen zu verhindern.

In diesem Sinne arbeiten die Panamerikanische Gesundheitsorganisation/Weltgesundheitsorganisation (PAHO/WHO) im Kampf gegen diese Viren mit den haitianischen Gesundheitsbehörden zusammen.

PAHO/WHO spendete zudem 10 Thermokoagulationsgeräte an das haitianische Ministerium für öffentliche Gesundheit und Bevölkerung mit dem Ziel, die Screening- und Behandlungsdienste für Krebsvorstufen im Antillenstaat zu stärken. Mit Solchen Geräten wurden bereits erfolgreich früherkannte Krebsentwicklungen behandelt.

Gebärmutterhalskrebs ist eine der häufigsten Krebstodesursachen bei Frauen in Haiti. Jedes Jahr wird bei etwa 588 Frauen die oben genannte Erkrankung diagnostiziert und 439 verlieren dadurch jährlich ihr Leben.

Man weist jedoch darauf hin, dass die meisten Todesfälle durch die frühzeitige Erkennung und Behandlung präkanzeröser Läsionen verhindert werden könnten.

HPV gefährdet aber nicht nur Frauen. Die Uebertragung erfolgt durch Hautkontakt und dies insbesondere der ungeschützten Geschlechtsverkehr. Papillomavirus gehört daher zu den am meisten übertragenen Geschlechtskrankheiten durch ungeschützten Verkehr.

Humane Papillomviren sind verantwortlich für ein breites Spektrum von Krebserkrankungen
Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) werden üblicherweise mit einem Gebärmutterhalskrebs assoziiert. Dabei wird oft übersehen, dass die HPV für verschiedenste sexuell übertragbare Krankheiten verantwortlich zeichnen. Die Palette reicht von harmlosen Warzen und beispielsweise Kondylomen (Feigwarzen) bis hin zum Gebärmutterhalskrebs, dem Vulva-, Vagina-, Anus- und Peniskarzinom und auch Karzinomen im Oropharynxbereich. (Quelle)

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