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Hurrikan Melissa in der Karibik

Petit Goâve

Hurrikan Melissa – Jamaika, Haiti, Kuba, Dominikanische Republik – Karibik

Der Hurrikan Melissa hinterliess vielerorts ein verheerendes Bild an Verwüstungen. Die UNO will Ihre Hilfe in Jamaika, Kuba und den anderen betroffenen Inseln in der Karibik ausweiten.

Die angegebenen Zahlen an Obdachlosen, verletzten und Toten schwanken noch enorm. Nach vorläufigen Angaben kamen mehr als 50 Menschen durch Melissa ums Leben. Die Dunkelziffer dürfte aber hoch sein. Denn allein in der Ortschaft Petit-Goâve in Haiti zählte man 20 Tote am 29. Oktober, darunter 10 Kinder und weitere 10 Personen wurden noch vermisst. Wie gesagt vor 3 Tagen.

Die Botschaft von Frankreich und Spanien haben der UNO für Haiti Unterstützung angekündigt um die Auswirkungen vom Hurrikan mildern zu können. Wie die Hilfe der UNO aussieht werden wir hoffentlich bald erfahren. Da wird es in Haiti mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen werden, betrachtet man die zur Zeit völlig instabile Lage und Bandenkriminalität.

In Kuba hat die Regierung beschlossen, ihrem eigenen Volk zu helfen, in dem Sie die halben Kosten kosten an allem Baumaterial übernehmen, welches zum Wiederaufbau benötigt wird oder Reparaturen von Schäden welche durch Melissa entstanden sind.

Die Nationen, Inseln und Menschen der Karibik werden noch lange unter den Auswirkungen dieses Hurrikans leiden müssen. Während sich Politiker und Medien lieber darauf konzentrieren Kriege zu fördern, Ängste zu schüren und kalte Kriege zu produzieren. Auch zum Schaden dieser nun getroffenen Menschen in der Karibik.

Der Hurrikan Melissa ist nicht nur eine Belastungsprobe für die Karibikstaaten, sondern wäre auch ein Signal um umzudenken, dass man besser helfen würde als Energie in zusätzliche Zerstörung zu investieren.

Doch diese Gedanken gingen im Tosen des Sturmes wohl schon unter bevor sie nur gedacht werden konnten.

 

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